In Deutschland reisen https://www.deutschlandreise24.com Reiseberichte und Bewertungen für den Deutschland-Urlaub Tue, 20 Apr 2021 13:14:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.1 Urlaub in Schleswig-Holstein: aktuelle Corona-Regelungen https://www.deutschlandreise24.com/urlaub-in-schleswig-holstein-aktuelle-corona-regelungen/ Tue, 20 Apr 2021 13:11:23 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=712 Zusammenfassung: Im Zuge einer schrittweisen Öffnung, hat die Landesregierung von Schleswig-Holstein neue Regelungen getroffen (Stand: 19.04.2021). Touristisches Übernachten ist weiterhin nicht gestattet. Jedoch wird ab dem 19.4.2021 ein Modellprojekt gestartet, in dem sicheres touristisches Reisen erprobt werden soll. Im folgenden Artikel erfahren Sie alle wichtigen Informationen dazu. Inhaltsverzeichnis Warum nur Schleswig-Holstein? Modellprojekte in Schleswig-Holstein Die […]

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Zusammenfassung: Im Zuge einer schrittweisen Öffnung, hat die Landesregierung von Schleswig-Holstein neue Regelungen getroffen (Stand: 19.04.2021). Touristisches Übernachten ist weiterhin nicht gestattet. Jedoch wird ab dem 19.4.2021 ein Modellprojekt gestartet, in dem sicheres touristisches Reisen erprobt werden soll. Im folgenden Artikel erfahren Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Inhaltsverzeichnis

Warum nur Schleswig-Holstein?

Landkarte der Modellprojekte Schleswig-HolsteinDie Infektionszahlen entwickeln sich in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, daher bewerten die einzelnen Bundesländer die Lage für ihr jeweiliges Land auch unterschiedlich. In Schleswig-Holstein verfolgt die Landesregierung einen Stufenplan, wie er auch in der Ministerpräsidentenkonferenz verabredet wurde.

Das bedeutet, das je nach Lage Einschränkungen erfolgen oder auch Lockerung ermöglicht werden. Das bedeutet, das im Rahmen der „Notbremse“ Maßnahmen in den Kreisen und kreisfreien Städten ergriffen werden, die 3 oder mehr Tage einen Inzidenzwert von oder über 100 haben. Die Landesregierung bewertet jeden Mittwoch gemeinsam mit den Gesundheitsämtern der Kreise, inwiefern die Regeln für die jeweils kommende Woche angepasst werden müssen.

Die ausführliche neue Landesverordnung Schleswig-Holstein, die am 29. März in Kraft getreten ist, können Sie hier nachlesen!

Modellprojekte in Schleswig-Holstein

In ausgewählten Regionen in Schleswig-Holstein ist touristisches Reisen (Übernachtungstourismus) ab einem bestimmten Zeitpunkt für zunächst vier Wochen erlaubt. Voraussetzung: die Region hat ein Konzept für diesen Modellversuch beim Land eingereicht und dokumentiert, wie sie die vom Land vorgegebenen Rahmenbedingungen für touristisches Reisen einhalten will. Das Land hat das Konzept geprüft und die Erlaubnis erteilt.

Alle genehmigten Konzepte beinhalten nicht nur besonders hohe Anforderungen an Abstands- und Hygieneregelungen, sondern unter anderem umfassende Testungen und z.B. detaillierte Kontaktnachverfolgungen.

Eine besonders wichtige Voraussetzung dafür, dass eine Modellprojekt starten darf, ist, dass die Inzidenz im Kreis deutlich unter 100 liegt. Sollte im Verlauf des Öffnungszeitraumes die Inzidenz über 100 steigen, wird der Versuch beendet und die Region für touristisches Reisen wieder geschlossen. Urlauber müssen dann abreisen. Das jeweils zuständige Gesundheitsamt kann den Modellversuch jederzeit abbrechen.

Die Modellprojekte in der Übersicht

Die Landesregierung hat vier Modellprojekte in Schleswig-Holstein ausgewählt, in denen es möglich ist, unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen Urlaub zu verleben.

Modellprojekte:

  • Kreis Nordfriesland (inklusive der Halligen und Inseln wie auch Sylt)
  • Schlei-Region mit Eckernförde (Die Schlei-Region beinhaltet die Städte Schleswig und Kappeln, sowie die Ämter Haddeby, Südangeln, Süderbrarup, Kappeln-Land, Geltinger Bucht und Schlei-Ostsee (mit Ausnahme der Kommunen Windeby, Altenhof und Goosefeld) sowie die Gemeinde Mittelangeln.)
  • Büsum (in Dithmarschen)
  • Innere Lübecker Bucht (Gemeinde Timmendorfer Strand (inklusive Niendorf), Gemeinde Scharbeutz (inklusive Haffkrug), Gemeinde Sierksdorf, Stadt Neustadt in Holstein (inklusive Pelzerhaken und Rettin)

Start der Modellprojekte

Das ist unterschiedlich. Alle Starttermine sind anhängig vom Inzidenzgeschehen und können sich auch noch kurzfristig verschieben. Zurzeit (Stand 20.04.2021) sind folgende Starttermine vorgesehen:

  • Schlei-Region mit Eckernförde: 19. April 2021
  • Innere Lübecker Bucht: 26. April 2021
  • Büsum: 10. Mai 2021
  • Kreis Nordfriesland: 01. Mai 2021

Darauf müssen Sie achten

Alle Modellprojekte haben Konzepte eingereicht, wie sie Übernachtungs- und Tagestourismus ermöglichen und steuern wollen. Alle fordern von den Urlaubern bei der Anreise die Vorlage eines aktuellen negativen Coronatests.

Bitte erkundigen Sie sich unbedingt vor Ort, wie die jeweiligen Bedingungen für einen Urlaub in der gewünschten Modellprojekt sind!

Weitere Informationen auf den Regionalseiten

FAQ´s

Muss ich eine Verzichtserklärung unterschreiben, wenn ich Urlaub in Schleswig-Holstein mache?

Ein Aufenthalt zu touristischen Zwecken ohne Teilnahme am Modellprojekt ist aufgrund der aktuellen Gesetzeslage nicht möglich. Ohne eine Einwilligungserklärung zur Teilnahme am Modellprojekt und zur Verarbeitung der Daten, sind die Veranstalter gezwungen eine Buchung zu touristischen Zwecken zu stornieren. Möchten Sie also Ihre Buchung aufrechterhalten, muss die erforderliche Verpflichtungserklärung abgerufen und ausgefüllt werden.

Der Veranstalter lässt Ihnen die Verpflichtungserklärung nach der Buchung zukommen und sie ist einzeln von jedem mitreisenden Erwachsenen auszufüllen und zu unterschreiben.

Gibt es eine Testpflicht?

Die touristische Nutzung der gebuchten Ferienimmobilie im Rahmen des Modellprojekts ist nur dann möglich, wenn Sie und alle Mitreisenden, einschließlich Kinder ab 6 Jahren, über einen Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltest oder PCR – Test Ergebnisses, der nicht älter als 48 Stunden ist, bei der Anreise verfügen. Anschließend ist ein Antigen-Schnelltest oder PCR-Test spätestens am dritten Tag nach der Ankunft und danach jeweils nach vier Tagen durchzuführen und die Testergebnisse sind den Mitarbeitern in unserem Servicebüro vor Ort vorzulegen. Für die Durchführung der Tests können Sie die kostenlosen Testmöglichkeiten vor Ort nutzen.

Muss/kann ich die Luca-App nutzen?

Für die Teilnahme am Modellprojekt ist die Nutzung der Luca-App erforderlich. Es ist daher notwendig, dass alle erwachsenen Mitreisenden über ein Smartphone verfügen und damit umgehen können, insbesondere um die Luca-App zu verwenden. Da es aktuell bei der Luca-App nicht möglich ist, mehrere Personen zu registrieren, muss sich jeder Mitreisende über 14 auf seinem Handy über die App registrieren.

Wann endet das Modellprojekt?

Das Modellprojekt kann von den zuständigen Gesundheitsämtern jederzeit abgesagt oder abgebrochen werden. In diesem Fall erhalten Sie von Ihrem Urlaubsveranstalter den gesamten Mietbetrag bzw. den Restmietbetrag anteilig für die Tage zurück, an denen Sie nicht in der Ferienimmobilie wohnen konnten, wenn das Modellprojekt nach Ihrem Anreisedatum beendet wird. Im Falle einer solchen Stornierung oder Beendigung des Modellprojekts werden keine weiteren Entschädigungen gewährt.

Gibt es Kontaktbeschränkungen?

Alle in Schleswig-Holstein geltenden Corona bedingten Beschränkungen, einschließlich Kontaktbeschränkungen, bleiben weiterhin gültig. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass Personen eines gemeinsamen Haushalts, unabhängig von der Personenzahl, eine Unterkunft zusammen nutzen dürfen. Personen eines gemeinsamen Haushalts und Personen eines weiteren Haushalts, dürfen eine Unterkunft gemeinsam nutzen, wenn insgesamt nicht mehr als fünf Personen teilnehmen; Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mitgezählt (Stand 20.04.2021). Die aktuellen Informationen entnehmen bitte auf dem Landesportal von Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus

Welche Hygieneauflagen gibt es?

Aufgrund strenger Hygieneauflagen muss mit Einschränkungen im Komfort gerechnet werden.

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Die 10 schönsten Strände in Deutschland https://www.deutschlandreise24.com/die-10-schoensten-straende-in-deutschland/ Fri, 26 Feb 2021 14:08:02 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=692 Zusammenfassung: Dieses Jahr verbringen besonders viele Deutschen ihren Urlaub im eigenen Land. Die Landschaft in Deutschland bietet mit Seen, Bergen und Küsten für jeden das richtige. Und wenn die Temperaturen mitspielen, fühlt sich Urlaub an Nord- und Ostsee sogar an wie am Mittelmeer. Wir zeigen 10 Traumstrände in Deutschland. Inhaltsverzeichnis Warum weit weg fliegen, wenn […]

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Zusammenfassung: Dieses Jahr verbringen besonders viele Deutschen ihren Urlaub im eigenen Land. Die Landschaft in Deutschland bietet mit Seen, Bergen und Küsten für jeden das richtige. Und wenn die Temperaturen mitspielen, fühlt sich Urlaub an Nord- und Ostsee sogar an wie am Mittelmeer. Wir zeigen 10 Traumstrände in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Warum weit weg fliegen, wenn schöne Strände vor der Haustür liegen?

Wer denkt, richtiger Strandurlaub geht nur am Mittelmeer oder weit weg in der Ferne, der kennt Deutschlands Küsten nicht. An Nord- und Ostsee gibt es viele Strände, die so weitläufig und schön sind, dass sie mit Mallorca, Fuerteventura oder der Adriaküste locker mithalten können.

Einer der schönsten Küstenabschnitte an der Ostsee ist sicherlich der Weststrand auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Er liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, umgeben von wilder Landschaft. Weicher heller Sand soweit das Auge reicht. Dahinter grasbewachsene Dünen mit knorrigen alten Bäumen. Das Meer schwappt in sanften Wellen ans Ufer. Man kann kaum glauben, dass man hier wirklich noch in Deutschland ist. 13 Kilometer zieht sich der Strand an der Westküste entlang und ist auch im Hochsommer nie überlaufen.

Deutschlands längster Sandstrand liegt ebenfalls an der Ostsee – auf der Insel Usedom – und misst 42 Kilometer. Besonders schön ist der Abschnitt zwischen Bansin und Ückeritz, wo der Strand von Felsen gesäumt wird.

Wer mehr erfahren will. kann sich auch unter Nordseeinseln.net informieren.

Baltrum

„Dornröschen der Nordsee“ wird die ostfriesische Insel Baltrum auch genannt. So jedenfalls lautet der seit den 20er-Jahren verbreitete Slogan. Tatsächlich hat man bei der kleinen Insel das wunderbare Gefühl, als müsste man sie im positiven Sinne noch wachküssen. Und das Schönste: Sie besteht fast nur aus einem traumhaften Strand.

Baltrum in der Nordsee

Weststrand, Fischland-Darß-Zingst

Der Weststrand auf der Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist 13 Kilometer lang – und perfekt für lange Spaziergänge und ausgedehnte Sonnenbäder in ruhiger Umgebung.

Der Darß, Ostsee

Spiekeroog

15 Kilometer lang ist der Strand auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog im Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer. Autos sind auf dem rund 18 Quadratkilometer Eiland verboten, aus deswegen ist Spiekeroog ein Paradies für Naturliebhaber. Und der schier endlose Strand mit seinen Dünen: ein Traum – zu jeder Jahreszeit.

Strand von Spiekeroog

Sandstrand am Ellenbogen, Sylt

Sylt hat viele schöne Strände. Zu den beliebtesten zählt der naturbelassene Sandstrand am sogenannten Ellenbogen, dem nördlichsten Teil der nordfriesischen Insel. Die wenigen Häuser und der Leuchtturm sehen aus wie aus dem Bilderbuch.

Urlaub auf Sylt

Timmendorfer Strand

Timmendorfer Strand – so heißt nicht nur ein Strand, sondern gleich eine ganze Gemeinde zwischen Lübeck-Travemünde und Scharbeutz an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Mondän geht es in dem Ort zu, in dem es viele schicke Hotels, Restaurants und Geschäfte gibt. Der Strand ist weitläufig und bietet Platz für alle.

Urlaub am Timmendorfer Strand

Kühlungsborn

Neben Usedom, Rügen und Fischland-Darß zählt der Küstenort Kühlungsborn zu den beliebtesten Ausflugszielen der Berliner. Der Strand ist breit, der Sand fein – was will man mehr?

Ostsee Kühlungsborn

Binz, Rügen

Die Strandkörbe sind das Wahrzeichen der Ostseeküste. Hier stehen sie am Strand des Ostseebades Binz auf der Insel Rügen.

Urlaub in Binz

Strand von Juist

Strandkörbe gibt es natürlich auch am breiten Strand von Juist, der sich fast an der gesamten Nordküste der mit 17 Kilometern längsten ostfriesischen Insel entlangzieht.

Strand Juist

Strand von Vitte, Hiddensee

Von Rügen aus lohnt sich ein Ausflug auf die ruhigere Nachbarinsel Hiddensee. Der Strand von Vitte ist 5 Kilometer lang und feinsandig. Natürlich stehen auch hier die ostseetypischen Strandkörbe.

Vitte auf Hiddensee

Amrum

Mit seiner einzigartigen Dünenlandschaft zählt der 15 Kilometer lange und zwei Kilometer breite Strand von Amrum, der sogenannte Kniepsand, zu einem riesigen Naturschutzgebiet. Strand auf Amrum

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Harter Lockdown in Deutschland – was gilt für Reisen an Silvester? https://www.deutschlandreise24.com/harter-lockdown-in-deutschland-was-gilt-fuer-reisen-an-silvester/ Tue, 29 Dec 2020 07:10:48 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=684 Zusammenfassung: Die Corona-Neuinfektionen in Deutschland sind weiterhin hoch, dennoch gab es an den Weihnachtsfeiertagen in vielen Bundesländern Ausnahmeregelungen vom harten Lockdown. Was nun zwischen den Jahren und an Silvester gilt, verraten wir Ihnen im folgenden Artikel. Inhaltsverzeichnis In welchen Bundesländern an Silvester Hotel-Übernachtungen erlaubt sind Testpflicht in Bayern für Einreisende aus Risikogebieten Dürfen sich an […]

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Zusammenfassung: Die Corona-Neuinfektionen in Deutschland sind weiterhin hoch, dennoch gab es an den Weihnachtsfeiertagen in vielen Bundesländern Ausnahmeregelungen vom harten Lockdown. Was nun zwischen den Jahren und an Silvester gilt, verraten wir Ihnen im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Nachdem Bund und Länder angesichts der Coronavirus-Pandemie den Lockdown verhängt haben, sind weiterhin die meisten Geschäfte sowie von Schulen und Kitas bis zum 10. Januar geschlossen – und von Reisen wird generell abgeraten. Die Quarantäneregeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten weiterhin, touristische Übernachtungsangebote in Deutschland bleiben nach wie vor verboten.

Allerdings gibt es teilweise Ausnahmen. In einigen Bundesländern darf man trotz Beherbergungsverbot auch an Silvester im Hotel übernachten.

In welchen Bundesländern an Silvester Hotel-Übernachtungen erlaubt sind

In Hessen sollen zwischen dem 23. Dezember 2020 und 1. Januar 2021 „Übernachtungen in Hotels aufgrund von Besuchen zu den Feiertagen ermöglicht werden“, heißt es seitens der Landesregierung. Konkrete Regeln sollen ab Mitte Dezember feststehen.

In Niedersachsen dürfen Verwandte und enge Freunde zu nicht-touristischen Zwecken in Unterkünften übernachten, wenn diese Übernachtungen im direkten Zusammenhang mit Weihnachts- oder Silvesterfeiern stehen.

In allen anderen Bundesländern sind etwaigen Ausnahmen, die an den Weihnachtsfeiertagen galten, zwischen den Jahren und an Silvester wieder aufgehoben.

Testpflicht in Bayern für Einreisende aus Risikogebieten

Angesichts von Urlaubsreisen und Familienbesuchen zu Weihnachten und Silvester verschärft Bayern die Regeln für Einreisen aus Corona-Risikogebieten. Jeder, der ab Mittwoch (23.12.) aus einer derartigen Region nach Bayern kommt, muss entweder bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen oder sich umgehend testen lassen, beschloss am Dienstag (22.12.) das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder.

Dürfen sich an Silvester Familien und/oder Freunde treffen?

Am Silvestertag und Neujahrstag gilt bundesweit ein Versammlungsverbot, der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist generell untersagt; der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ebenfalls. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.

Welche Regelungen gelten bei der Deutschen Bahn?

Die Deutsche Bahn setzte wegen der Corona-Abstandsregeln doppelt so viele Extra-Züge zu Weihnachen wie in den vergangenen Jahren ein. Bis Jahresende stünden laut Deutsche Bahn so rund 13.000 Sitzplätze zusätzlich zur Verfügung. Wegen der Corona-Beschränkungen können Alleinreisende in Doppelreihen generell nur noch den Fensterplatz reservieren. Bei Vierer-Plätzen werden nur noch die Plätze diagonal gegenüber besetzt. Ähnliches gilt für Abteile.

Ist Skiurlaub an Silvester verboten?

Um die Ausbreitung des Virus einzuschränken, haben die meisten Alpenländer wie Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich den Winter-Tourismus untersagt oder massiv eingeschränkt. In Österreich werden die Skipisten ab 24. Dezember wieder geöffnet, Hotels bleiben aber bis 7. Januar geschlossen. Die Schweiz hingegen lässt die Skigebiete über die Feiertage offen.

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Der Donau-Panoramaweg https://www.deutschlandreise24.com/der-donau-panoramaweg/ Thu, 08 Oct 2020 10:31:40 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=664 Zusammenfassung: Der Donau-Panoramaweg ist eine Tour für Wanderer, die eine der schönsten deutschen Landschaften kennenlernen wollen. Auf 220 Kilometern führt der Fernwanderweg von Neustadt an der Donau nach Passau. Inhaltsverzeichnis Ein Stück römisch-deutscher Geschichte Hopfen und Bier zu Beginn der Wandertour Römische Spuren auf dem Donau-Panoramaweg Übernachten auf dem Donau-Panoramaweg Weitere Tipps für den Donau-Panoramaweg […]

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Zusammenfassung: Der Donau-Panoramaweg ist eine Tour für Wanderer, die eine der schönsten deutschen Landschaften kennenlernen wollen. Auf 220 Kilometern führt der Fernwanderweg von Neustadt an der Donau nach Passau.

Inhaltsverzeichnis

Ein Stück römisch-deutscher Geschichte

Unterwegs gibt es neben Natur und Kultur in den Städten eine Menge Altertum: Weil der Wanderer auf dem Donau-Panoramaweg dem sogenannten „Nassen Limes“ folgt, sind unterwegs zahlreiche Relikte aus der Zeit zu finden, als die Donau das Römische Reich begrenzte.

Zu Beginn führt die Strecke, die übrigens überwiegend auf anderen Trassen verläuft als der Donau-Radwanderweg, durch die Hallertau. Besonders im September, wenn der Hopfen aus dem größten Anbaugebiet Deutschlands frisch geerntet ist, begleitet den Wanderer der Duft nach dem „Roh-Bier“ auf Schritt und Tritt.

Hopfenbraukunst in Bayern

Hopfen und Bier zu Beginn der Wandertour

Die wohl beste Gelegenheit, auf dem Donau-Panoramaweg das Endprodukt zu testen, ist die Klosterbrauerei Weltenburg am Donaudurchbruch. Aber nicht vergessen: Die Wanderung hat gerade erst begonnen.

Es folgen auf der langen Wanderung die Auenlandschaft im Isarmündungsgebiet, die Unesco-Welterbestadt Regensburg, Deggendorf und schließlich Passau. Tipp: Fahren Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadtränder. Das Wandern macht dort nicht so arg viel Spaß.

Römische Spuren auf dem Donau-Panoramaweg

Nun aber zu den Römern – die wichtigsten Relikte: In Eining bei Neustadt sind Reste des römischen Militärlagers Kastell Abusina zu sehen. In Regensburg finden sich in der Stadt an vielen Stellen Spuren der Siedlung Castra Regina. In Straubing ist eine der größten Sammlungen römischer Paraderüstungen ausgestellt. Vor allem die Gesichtshelme sind spektakulär. Das Museum Quintana in Künzing erläutert in Wechselausstellungen die Geschichte der Römer an der Donau. In Passau sind im Kastell Boiotro römische Funde ausgestellt.

Römisches Kastell Abusina in Eining

Übernachten auf dem Donau-Panoramaweg

Unterwegs gibt es Unterkünfte von der Jugendherberge bis zum Luxushotel. Es ist schwierig, Empfehlungen zu geben. Planen sollte man auf jeden Fall, sonst wird es am Ende schwierig, eine (preiswerte) Unterkunft zu finden.

Passau an der Donau

Weitere Tipps für den Donau-Panoramaweg

Empfohlene Laufzeit: zehn Tage. Die Strecke ist hervorragend ausgeschildert und sehr leicht, also auch für Familien zu bewältigen. Wo immer einem danach ist, sollte man mit dem Schiff auf der Donau fahren, unabhängig davon, ob die Beine müde sind oder nicht.

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Goslar und sein Dukatenscheißer https://www.deutschlandreise24.com/goslar-und-sein-dukatenscheisser/ Tue, 22 Sep 2020 06:19:09 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=651 Zusammenfassung: Goslar ist eine Perle des Fachwerkbaus. Die am nördlichen Rand des Harzes gelegene Stadt ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Harz. Neben der weltbekannten Kaiserpfalz gibt es aber weitere lohnenswerte Ziele in der Stadt und Umgebung. Inhaltsverzeichnis Fachwerkhäuser mit Verzierung Berühmte Kaiserpfalz in Goslar Markt mit dem Huldigungssaal Figurenspiel im Kämmereigebäude „Dukatenscheißer“ an der […]

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Zusammenfassung: Goslar ist eine Perle des Fachwerkbaus. Die am nördlichen Rand des Harzes gelegene Stadt ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Harz. Neben der weltbekannten Kaiserpfalz gibt es aber weitere lohnenswerte Ziele in der Stadt und Umgebung.

Inhaltsverzeichnis

Die Stadt mit rund 50.500 Einwohnern liegt etwa 40 Kilometer von Braunschweig entfernt, nach Wernigerode sind es 25 Kilometer. Mit dem Zug braucht man von Braunschweig aus nicht einmal eine Stunde, und das macht Goslar zum interessanten Ziel auch für Wochenend-Trips. Vom 70 Kilometer entfernten Hannover aus fahren Züge in etwas mehr als anderthalb Stunden nach Goslar.

Fachwerkhäuser mit Verzierung

Für einen Bummel durch die Stadt sollte man sich Zeit lassen – und vor allem gut aufpassen, denn viele der Fachwerkhäuser sind aufwändig verziert. Manchmal sogar originell. Der „Dukatenscheißer“ zum Beispiel, der am Gewandschneider-Gildehaus (Kaiserworth) eine Hausecke ziert und seinen Namen wirklich zu Recht trägt. Oder die Figuren von Adam und Eva am gleichen Gebäude, die auf den ersten Blick beide ein bisschen wie Frauen aussehen.

Dukatenmännchen in Goslar

Berühmte Kaiserpfalz in Goslar

Wenn man sich die modernen Geschäfte wegdenkt, fühlt man sich in Goslar beinahe wie in einer anderen, früheren Zeit. Und die Stadt ist tatsächlich sehr alt. Schon in römischer Zeit wurde in der Gegend Erz abgebaut, und ab 1040 entstand unter Heinrich III. in Goslar eine sehr bedeutende Kaiserpfalz (aus dem Lateinischen palatium = Palast, also eine Wohnstätte für reisende Könige) des Heiligen Römischen Reiches. Eindrucksvoll sind die Wandmalereien von Hermann Wislicenus.

In der Pfalzkapelle St. Ulrich kann man eine Grabplatte sehen, unter der das Herz des Kaisers liegt (sein Herz, so heißt es, weilte schon zu Lebzeiten stets in Goslar). Der Leichnam selbst wurde in Speyer beigesetzt. In der Kaiserpfalz, deren Besuch sich wirklich sehr lohnt, erfahren Besucher viel über das Wanderkaisertum und die vielen Reichsversammlungen, die in der Pfalz stattfanden (Adresse: Kaiserbleek 6).

Kaiserpfalz Goslar

Markt mit dem Huldigungssaal

Zentraler Punkt der Stadt ist der Marktplatz mit dem Brunnen, auf dem ein goldener Adler, das Wahrzeichen Goslars, thront. Zu den auffälligsten Gebäuden am Platz gehört das gotische Rathaus, in dessen Innerem sich ein Meisterwerk verbirgt: der Huldigungssaal, einer der Ratssäle, ist vollständig mit Gemälden bedeckt. Die Künstler sind namenlos, werden aber als Meister der Goslarer Sibyllen bezeichnet. Die Gemälde entstanden zwischen 1501 bis 1515 und zeigen Kaiser, Heilige und Sibyllen (Prophetinnen). Der Saal ist öffentlich zugänglich. Im Rahmen der Stadtführung „Tausend Schritte durch die Altstadt“, die täglich um 10 Uhr beginnt (Infos in der Tourist-Information), kann man den Saal ebenfalls sehen.

Figurenspiel im Kämmereigebäude

Ebenfalls am Markt, an der Ostseite, steht das Kämmereigebäude, an dessen Giebel ein Figurenspiel die Blicke auf sich zieht. Täglich um 9, 12, 15 und 18 Uhr öffnen sich die Türchen und die Figuren „erzählen“ Bergbaugeschichte.

Marktplatz Goslar

„Dukatenscheißer“ an der Hausfassade

In der Nähe des Rathauses steht das 1494 erbaute Gildehaus der Kaufherren, Kaiserworth genannt. Die prächtige Fassade sollte man sich genauer ansehen und nach den schon erwähnten Figuren von Adam und Eva und dem „Dukatenscheißer “Ausschau halten. Schmunzeln erlaubt! Betreten darf man das Haus allerdings nur als Hotelgast: Seit 200 Jahren residiert darin das Hotel Kaiserworth.

Blick auf das Brusttuch der Welterbestadt

Es gibt noch viel mehr zu sehen. Den historischen Schuhhof (der älteste Platz der Stadt mit dem Schuhmacher-Gildehaus) und das Brusttuch zum Beispiel. Das 1521 erbaute Haus steht auf beinahe dreieckigem Grundriss, was ihm den Namen bescherte, sehenswert ist das Fachwerk-Obergeschoss mit Figuren und Tiergestalten (Adresse: Hoher Weg 1, das Haus ist heute ein Hotel). Interessant sind außerdem die Wallanlagen, die historische Lohmühle aus dem 16. Jahrhundert, das Siemenshaus von 1693 in der Schreiberstraße, das um 1500 erbaute Ackerbürgerhaus und die Kemenate Röver in der Frankenberger Straße 11.

Fachwerkhaus Goslar

Eindrucksvolles Besucherbergwerk Rammelsberg

Wer Goslar besucht, sollte auch einen Abstecher zum Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg machen. Es gehört wie auch die Altstadt zum Weltkulturerbe der Unesco und bietet spannende Einblicke in die 1000-jährige Bergbaugeschichte. Man kann mit der Grubenbahn und dem sogenannten Schrägaufzug fahren, einige Stollen besuchen und vieles mehr. Der Verpackungskünstler Christo war so beeindruckt, dass er den letzten Förderwagen verhüllte.

Ebenfalls Teil des Weltkulturerbes ist die Oberharzer Wasserwirtschaft, das größte vorindustrielle Energieversorgungssystem der Welt, bestehend aus Teichen, Gräben und Wasserläufen.

Wandern im Harz

Wandern und Biken im Harz

Goslar ist aber auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen (sehr beliebt ist der Liebesbankweg, auf dem man an 25 individuell gestalten Bänken vorbeikommt) und Touren mit dem Mountainbike. Man kann mit der Bocksberg-Seilbahn nach oben fahren und dann zwischen sieben Strecken wählen. Die Seilbahn steht im Ortsteil Hahnenklee-Bockswiese und bringt Besucher auf den 726 Meter hohen Berg. Wer schon einmal in Hahnenklee ist, sollte unbedingt einen Abstecher zur Gustav-Adolf-Stabkirche machen, die 1907 im Stil norwegischer Stabkirchen ganz aus Holz erbaut wurde.

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Lost Places: Beelitz Heilstätten https://www.deutschlandreise24.com/lost-places-beelitz-heilstaetten/ Fri, 03 Jul 2020 06:15:33 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=635 Zusammenfassung: Die Beelitz-Heilstätten waren einst Deutschlands Vorzeige-Klinik – heute sind sie ein Magnet für Fans von verlassenen Orten und Geisterjäger. Was hat es mit der berühmten Gruselklinik auf sich? Und was kann man dort besichtigen und erleben? Inhaltsverzeichnis Ein Blick in längst vergangene Zeiten Die Tuberkulose-Klinik im Wandel der Zeit Größtes Militärhospital außerhalb der Sowjetunion […]

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Zusammenfassung: Die Beelitz-Heilstätten waren einst Deutschlands Vorzeige-Klinik – heute sind sie ein Magnet für Fans von verlassenen Orten und Geisterjäger. Was hat es mit der berühmten Gruselklinik auf sich? Und was kann man dort besichtigen und erleben?

Inhaltsverzeichnis

Ein Blick in längst vergangene Zeiten

Wer die Beelitz-Heilstätten in Brandenburg betritt, glaubt kaum, dass er sich in einem ehemaligen Vorzeige-Krankenhaus befindet. Die Gebäude verfallen, die Wände sind mit Graffiti überzogen, die Fenster entweder vernagelt oder eingeworfen. Regen tropft durch die Dächer, sodass bei Unwetter in den einst so prunkvollen Räumlichkeiten Pfützen von dreckigem Wasser stehen. An den Eingangsbereich der Notaufnahme hat jemand ein Pentagramm geschmiert, und von den Wänden bröckelt der Putz – die verlassenen, riesigen Räume und Hallen wirken, man kann es nicht anders sagen, gespenstisch. Und tatsächlich sind hier in der Vergangenheit teils gruselige Dinge geschehen.

Ruine in Beelitz Heilstätten

Die Tuberkulose-Klinik im Wandel der Zeit

Lange bevor Beelitz das Schauer-Image anhaftete, waren die Heilstätten ein mustergültiger Betrieb, in dem die Landesversicherungsanstalt Berlin von 1898 bis 1930 eine Tuberkulose-Klinik betrieb. Es war der Kampf gegen eine verheerende Krankheit, die vor allem aufgrund der katastrophalen hygienischen Zustände in den Berliner Mietskasernen immer mehr um sich griff und außer Kontrolle zu geraten drohte – allein im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts ging bereits jeder dritte Todesfall auf Tuberkulose zurück. Und so entstand mit den Beelitz-Heilstätten im Laufe der Jahre ein moderner Klinik-Komplex mit bis zu 1200 Betten, eigenen Waschhäusern und einem Heizhaus, sogar ein Badehaus und eine klinikeigene Kirche gab es.

Dann brach der Erste Weltkrieg aus, und das Militär zweckentfremdete die Einrichtungen als Lazarett für verwundetet Soldaten – mehr als 12.500 Mann sollen bis Kriegsende hier versorgt worden sein, die Dunkelziffer der Toten ist unbekannt. Auch Adolf Hitler wurde als Gefreiter hier behandelt.

Größtes Militärhospital außerhalb der Sowjetunion

Im Jahr 1920 war die Zahl der Behandlungsanfragen so groß, dass man nur noch Frauen und Kinder aufnehmen konnte. Eine Sensation war damals eine Art Klimaanlage, die saubere Luft aus dem Wald über Rohre direkt in die Krankenzimmer pustete.

Doch dunklere Zeiten kündigten sich bereits an, als der Komplex nach dem Zweiten Weltkrieg zum militärischen Sperrgebiet erklärt und von der Sowjetarmee besetzt wurde. Er war damals das größte russische Militärhospital außerhalb der Sowjetunion. Auch hatte der Krieg Verwüstungen an den Heilstätten hinterlassen, so war die Kirche zerbombt und auch das ehemalige Ärzte-Wohnhaus nur noch eine Ruine (die übrigens bis heute steht).

Operationssaal in Beelitz Heilstätten

Satanische Messen und zwei grausame Mordfälle

Seit 1994 liegt der Großteil des Geländes brach – und die Einrichtungen verfallen: Diebe haben bereits so viel Metall aus den denkmalgeschützten Wänden gerissen, dass die Gebäude bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet sind. Immer wieder finden illegale Partys statt, angeblich auch Geister-Séancen und satanische Messen.

Beklemmend und finster wirken die Heilstätten angesichts ihres Verfalls. Fast zwangsläufig glauben manche, Unheimliches zu vernehmen. Besucher berichten von Schritten in den Gängen, sich wie von Geisterhand öffnenden Türen und sogar von Schreien aus dem Chirurgie-Gebäude. In Internetforen werden diese Themen heiß diskutiert.

Der ehemalige Investor Hans-Georg Hoffmann, Geschäftsführer der HPG Projektentwicklungs GmbH, verwies solche Geschichten bereits 2016 energisch ins Reich der Märchen: „Natürlich hat es hier nie Geister gegeben, aber dadurch, dass die Zeitungen das Thema immer wieder hochschreiben, entsteht uns ein enormer wirtschaftlicher Schaden“, sagte Hoffmann.

Denn Sensationstouristen aus ganz Europa kämen auf das Gelände der Heilstätten, sogar illegale Führungen habe es hier schon gegeben. Dabei käme es auch immer wieder zu mutwilligem Vandalismus. Hoffmann fordert daher solche Leute vehement auf, den Heilstätten fernzubleiben, notfalls werde man auch die Polizei gegen Störenfriede einsetzen – ein firmeneigener Wachdienst patrouilliert bereits.

Baumkronenpfad Beelitz Heilstätten

„Die Bestie von Beelitz“

Ganz real, und daher umso grausamer, sind zwei Mordfälle, die sich hier auf dem Gelände der Beelitz-Heilstätten ereignet haben. Der erste geschah 1991, als ein Serienmörder, der als „die Bestie von Beelitz“ schaurige Berühmtheit erlangte, in den Wäldern um die Klinik herum die Frau eines russischen Chefarztes und deren Baby ermordete. Die Mordserie des ehemaligen Polizisten wurde sogar in Dokumentarfilmen und Theaterstücken festgehalten. 2008 erwürgte ein Hobby-Fotograf in einem ehemaligen Pförtnerhaus ein Fotomodell, das er im Internet kennengelernt hatte.

Die Beelitzer Heilstätten heute

Doch so schaurig die Vergangenheit der Beelitzer Heilstätten ist – die Realität ist mittlerweile zumindest teilweise eine andere. Nach Jahren des Grusel-Tourismus setzt man sich in Beelitz dafür ein, den Heilstätten den Grusel-Stempel abzuwischen und ihnen ein sanfteres Image zu verpassen. Eine Komplett-Sanierung des Geländes soll die Lösung sein.

Nachdem das Unternehmen KW-Development bereits das Projekt „Refugium Beelitz-Heilstätten“ umsetzte, will man nun in verschiedenen Bauabschnitten ein komplettes Quartier mit etwa 250 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und rund 400 Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser errichtet werden. Bereits in diesem Herbst soll der Bau beginnen, eine Kita mit 100 Plätzen soll 2021 den Betrieb aufnehmen. Außerdem sind ein Ärztehaus, ein Café und ein Supermarkt geplant.

Blick in die Vergangenheit: Beelitz Heilstätten

Mit diesem und allen anderen Bauprojekten ist Leben in den einst verlassenen Ort gekommen. Doch werden die Beelitz Heilstätten ihre düstere Vergangenheit jemals ganz abstreifen können? Immer noch verabreden sich Fans von „Lost Places“ zu nächtlichen Besuchen der Heilstätten. „Wir können nur darauf hinweisen, dass sich die Beelitz-Heilstätten verändert haben. Und darauf, dass das Betreten des Geländes oder der verschiedenen Liegenschaften illegal ist“, erklärte ein Sprecher des Geländes. Wer sich auf eine nächtliche Gruseltour begebe, muss also mit einer Anzeige rechnen.

Eine gute Alternative sind aber geführte Touren durch die Anlage. Mittlerweile gibt es mehrere Anbieter, etwa von der Gästeführerin Irene Krause. Außerdem sind bereits eigene kulturelle Veranstaltungen vor Ort geplant, sobald es die Corona-Situation zulässt – die sind dann auch ganz legal.

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7 Dinge, die Sie an der Ostsee unbedingt erleben sollten! https://www.deutschlandreise24.com/7-dinge-die-sie-an-der-ostsee-unbedingt-erleben-sollten/ Wed, 27 May 2020 11:30:06 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=620 Zusammenfassung: Der neue Reiseführer „Eskapaden in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee“ führt in 52 spannenden Touren an die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Buch-Autorin Cornelia Jeske verrät hier ihre sieben besten Tipps. Inhaltsverzeichis Mit einem E-Bike surfen Eine verbotene Inseln betreten Den pfeifenden Molli jagen Gruseln im Gespensterwald Yoga am Strand Kraniche beobachten Strandspaziergänge vor traumhafter Kulisse Mit […]

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Zusammenfassung: Der neue Reiseführer „Eskapaden in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee“ führt in 52 spannenden Touren an die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Buch-Autorin Cornelia Jeske verrät hier ihre sieben besten Tipps.

Inhaltsverzeichis

Mit einem E-Bike surfen

Ein bisschen wie in der Toskana fühlt man sich: Sanft schwingt sich die Landschaft des Klützer Winkel zu Hügeln auf, alte Gutshäuser liegen in verträumter Landschaft, das Meer ist nah – nur die Zypressen fehlen. Am besten erkundet man die Region westlich von Wismar mit dem E-Bike und radelt von einem Schloss zum nächsten. Unbedingt auf der Strecke liegen muss dabei das Schloss Bothmer, das erst kürzlich für 36,5 Millionen saniert wurde. Vom Schloss Groß Schwansee führt ein Radweg parallel zur See nach Boltenhagen und wird bald zur Berg- und Talfahrt: Als wolle das Land der träge daliegenden Ostsee mal zeigen, was eine Welle ist – Surfen per E-Bike!

Schloss Bothmer besuchen

Eine verbotene Inseln betreten

Zu Fuß geht es rüber auf die Insel, im Gänsemarsch waten die Urlauber durch das knietiefe Wasser, Schuhe und Handys fest an sich gedrückt – der Ausflug auf die 800 Meter lange und 500 Meter breite Vogelschutzinsel vor Poel ist von Anfang an ein Abenteuer. Ein exklusives sowieso: Seit mehr als hundert Jahren darf der Langenwerder nämlich nur von Vogelschützern betreten werden. Doch wenn Möwe & Co. all ihre Eier ausgebrütet haben, ab Ende Juli etwa, sind einmal pro Woche drei Handvoll Besucher erlaubt. Begleitet vom Vogelwart dürfen sie über die Insel waten, durchs Fernrohr Vögelkieken und im Reetdachhaus (dem einzigen auf der Insel) dem Vogelwart über die Schulter schauen. Die Termine der Führungen erfahren Sie hier.

Naturschutzpark Langenwerder

Den pfeifenden Molli jagen

Schmalspur halt, was will man erwarten: Schwer schnaubend schiebt sich die betagte Lok namens Molli durch die Landschaft, permanent Dampf und Geräusche ausstoßend, als müsste sie jedem zeigen, dass sie nicht auf dem letzten Loch pfeift. Die müsste man doch einholen können, denkt der ambitionierte Radler und tritt auf der Strecke zwischen Heiligendamm und Bad Doberan – denn hier verläuft der Radweg direkt neben den Schienen – ordentlich in die Pedale. Vergebens: Es dauert nicht lange, schon hat die Lok den Radler überholt und zeigt keck die Schlusslichter. Bis zu 50 km/h schafft die 460 PS starke Maschine. Die Radtour macht natürlich trotzdem Spaß, die Rückreise im Molli – das Rad wird im Anhänger verstaut – sowieso.

Mit der Dampflok Molli fahren

Gruseln im Gespensterwald

Sich im Wald zu gruseln, ist eigentlich keine große Kunst. Sich im Gespensterwald von Nienhagen zu gruseln, aber schon. Denn der ist eigentlich viel zu schön für düstere Gedanken. 1,3 Kilometer lang ist er und 100 Meter breit. Man kommt nicht schnell voran. Immer wieder muss man stehen und staunen. Neunzig bis 170 Jahre alt sind die Buchen, Eichen und Eschen, die über Jahrzehnte gelernt haben, sich wegzuducken vor Wetter und Wind: den Stamm gekrümmt, die Kronen landeinwärts geneigt, die Äste oft verschlungen verdreht. Natürlich, wenn der Nebel über den Boden kriecht und sich die Dunkelheit in den verhuschten Zweigen verfängt – dann glaubt man hier vielleicht tatsächlich an Gespenster.

Der Gespensterwald Nienhagen

Yoga am Strand

Yoga ist am Strand natürlich immer eine gute Idee, besonders aber am Weststrand auf dem Darss. Denn was immer der Yogi sucht, dieser Strand hat es schon gefunden. Ganz im Gleichgewicht scheint die Natur, die sich hier ganz ungestört entfalten kann. Am Weststrand gibt es keinen Kiosk, keine Surfschule, kein Hotel. Nur Sträucher, Bäume, Strand und Meer. Und wenn die Wellen auf den Sand rollen, zeigen sie dabei eine Kraft, von der viele Körper nur träumen können. Also los! Der platt getretene Sand ersetzt die Yogamatte, das Meeresrauschen die Meditationsmusik – und wer braucht schon aromatische Räucherstäbchen, wenn er den Duft der See in der Nase hat? Das Meer, so scheint es, atmet mit: einatmen, ausatmen, Welle geht, Welle kommt…Ohmmmm…

Yoga am Strand

Kraniche beobachten

Wer auf seine Bucket-List eine Safari in Afrika stehen hat, sollte zur Kranichrast auf dem Zingst. Den Langstreckenflug könnte er sich danach womöglich sparen – so viel Safari-Feeling, wie er dort, am größten Kranichrastplatz Mitteleuropas, dann nämlich tankt. Es ist wahrlich ein einzigartiges Naturschauspiel, wenn im Herbst Zehntausende Kraniche auf ihrem Flug nach Spanien hier am östlichsten Zipfel der Halbinsel ihre Wasserbetten ansteuern und mit lautem Geschrei zur Landung ansetzen. Also das Fernglas eingepackt – eine Kamera mit großem Zoom am besten auch – und ab zum Birdwatching, das garantiert glücklich macht. Denn die großen schönen Vögel, so sagt man, bringen Glück. So viel Glück auf einmal, es ist kaum zu fassen. Infos zu den Kranichführungen gibt es hier.

Kraniche beobachten

Strandspaziergänge vor traumhafter Kulisse

Wie eine schwere Goldkette, die in den Sand glitt: Nahezu gerade zieht sich der breite, schöne Strand von Usedom über 42 Kilometer die Insel entlang, mit viel Fantasie ein sehr flaches S in die Karte schreibend. S wie schön. S wie Sonnenbaden. S wie Strandspaziergang. Also warum nicht? Auf zum Strandspaziergang ohne Ende und – zunächst – ohne Ziel. Einfach laufen, soweit die Füße tragen. Und dabei herrlich runterkommen. Den Blick am Horizont einhaken und die Nase in den Wind halten. Irgendwann auf einer Seebrücke über das Wasser gehen und – über allem drüber stehen.

 

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Coronavirus – was Reisende jetzt beachten sollten https://www.deutschlandreise24.com/coronavirus-was-reisende-jetzt-beachten-sollten/ Mon, 16 Mar 2020 08:15:30 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=609 Zusammenfassung: Die Zahl der Infektionen und Toten durch das zuerst in China aufgetretene Coronavirus SARS-CoV-2, das die neuartige akute Atemwegserkrankung COVID-19 verursacht, steigt immer schneller. Inzwischen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch offiziell zur Pandemie erklärt. In Europa ist vor allem Italien betroffen. Vielerorts gelten Einreisebeschränkungen. Die USA lassen vorerst keine Reisenden aus Europa mehr […]

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Zusammenfassung: Die Zahl der Infektionen und Toten durch das zuerst in China aufgetretene Coronavirus SARS-CoV-2, das die neuartige akute Atemwegserkrankung COVID-19 verursacht, steigt immer schneller. Inzwischen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch offiziell zur Pandemie erklärt. In Europa ist vor allem Italien betroffen. Vielerorts gelten Einreisebeschränkungen. Die USA lassen vorerst keine Reisenden aus Europa mehr ins Land. Wir erklären Ihnen, was Reisende jetzt wissen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Wegen der rasanten Ausbreitung der Lungenkrankheit rät das Auswärtige Amt aktuell von Reisen nach China ab. Vor einem Besuch in der schwer betroffenen Provinz Hubei wird sogar ausdrücklich gewarnt. „Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao wird bis auf Weiteres abgeraten“, heißt es in den Reisehinweisen. Bei einem aktuellen Aufenthalt in China sollte die vorübergehende beziehungsweise vorzeitige Ausreise erwogen werden. Des Weiteren rät das Amt von Reisen in folgende Länder / Gebiete ab:

  • Von Reisen nach Südkorea in die Provinz Gyeongsangbuk-Do und in die Stadt Daegu
  • Von nicht erforderlichen Reisen nach Italien (Einzelheiten siehe unten)
  • Von Reisen in die Region Ghom im Iran

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Ende Januar die Ausbreitung des Virus zu einer „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ erklärt, am 11. März dann offiziell zur Pandemie.

Reisen trotz Coronavirus

Besondere Hinweise für Italien-Reisende

Das beliebte Reiseland Italien ist zum Stillstand gekommen. Wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 sollen die rund 60 Millionen Einwohner zu Hause bleiben. Die Reisefreiheit im ganzen Land ist eingeschränkt, auch wenn Fernzüge weiter fahren und Flugzeuge nach wie vor abheben. Der Tourismus ist am Ende.

Das Auswärtige Amt (AA) rät seit Dienstag (10. März) von nicht erforderlichen Reisen nach ganz Italien ab. Pauschalurlauber können kostenlos vom Vertrag zurücktreten, wie der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover erklärt. „Urlaubsaktivitäten sind nicht mehr möglich.“ Es liege ein unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstand vor. Veranstalter dürften Reisen nun von sich aus absagen. Sie müssen ihren Kunden das angezahlte Geld zurückzahlen.

„In ganz Italien sollen nicht notwendige Fortbewegungen vermieden werden, mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kontrollen ist landesweit zu rechnen“, heißt es in den Reisehinweisen des AA für Italien. Die Rückkehr an einen Wohnort sowohl innerhalb als auch außerhalb Italiens sowie die Ausreise in Richtung Deutschland seien weiterhin möglich. Mit Kontrollen und Nachfragen von Sicherheits- und Ordnungskräften muss gerechnet werden. Außerdem müsse eine Selbsterklärung über die Notwendigkeit der Fahrt ausgefüllt und mitgeführt werden, so das AA.

Fast alle Terminals an den beiden Flughäfen in Rom werden für Passagiere geschlossen. Der Flughafen Fiumicino werde den größeren seiner beiden Terminals am 17. März schließen, teilt der Betreiber Aeroporti di Roma mit. Der Flughafen Ciampino, der vor allem von Billigfluglinien genutzt wird, werde am 14. März für Passagiere dichtgemacht. Zudem prüfen die Behörden, ob auch der Flughafen Mailand Linate, der gegenwärtig für Inlandsflüge genutzt wird, geschlossen werden soll. Alitalia hat bereits vor einigen Tagen alle Flüge von und zum größeren Flughafen Mailand Malpensa gestrichen.

Nach Ansicht des Reiserechtsexperten Prof. Ernst Führich können einzelne Hotelbuchungen kostenlos storniert werden, wenn die Unterkunft nicht mehr erreichbar ist. Das gelte auch im italienischen Recht. Wer auf einem deutschsprachigen Hotelportal im Internet gebucht hat, für den gelte ohnehin deutsches Recht. Dann wenden sich Urlauber an den Vermittler – also das Portal – und pochen auf eine gebührenfreie Stornierung des Aufenthalts.

Die Einstellung des öffentlichen Lebens in Italien soll vorerst bis 3. April gelten. Wer einen Urlaub in der Zeit danach gebucht hat – zum Beispiel über Ostern – sollte erst einmal abwarten. Falls die Buchungsbedingungen eine kostenfreie Stornierung bis kurz vor Anreise vorsehen, lässt sich der Aufenthalt auch absagen und später erneut buchen. „Man muss jetzt keine Sorge haben, dass kein Zimmer mehr verfügbar sein wird“, sagt Degott.

Auch die Skisaison endet in Italien vorzeitig. Nach einem Beschluss vom Dienstag (10. März) müssen im ganzen Land die Skianlagen schließen. Schon zuvor hatte Südtirol die Wintersaison für beendet erklärt. Die Gastbetriebe und Seilbahnbetreiber verpflichteten sich zu einem vorzeitigen Ende der Saison, teilte der Hoteliers- und Gastwirteverband mit. Die Unternehmen würden bis mindestens 3. April schließen. „Unseren Betrieben empfehlen wir, sich zu bemühen, den Gästen im Rahmen der Möglichkeiten Ausweichtermine anzubieten und bei Stornierungen möglichst kulant entgegen zu kommen“, hieß es in der Mitteilung.

Besondere Hinweise zu Österreich

Die österreichische Regierung schließt im Kampf gegen das Coronavirus für zunächst eine Woche viele Geschäfte und stellt zudem Gebiete in Tirol unter Quarantäne.

„Diese Gebiete werden ab sofort isoliert“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag (13. März) in Wien. Ausländische Gäste dürften aber noch ausreisen, ergänzte Innenminister Karl Nehammer. Flugverbote gelten nun auch für den Luftverkehr von und nach Frankreich, Spanien und die Schweiz. Bereits zuvor waren Direktflüge nach Mailand, Bologna, Südkorea und in den Iran verboten worden. Der Personen-Zugverkehr von und nach Italien über die österreichische Grenze war ebenfalls eingestellt worden.

Ab Montag (16. März) sollen außerdem Lokale und Restaurants nur noch bis 15 Uhr öffnen dürfen. Lebensmittelmärkte, Apotheken, Banken, Drogeriemärkte, die Post und weitere essenzielle Geschäfte dürfen weiterhin öffnen. Auch an der Grenze zur Schweiz werden künftig Kontrollen durchgeführt ähnlich denen an der österreichisch-italienischen Grenze. Die sozialen Kontakte sollen in der Alpenrepublik so auf ein Minimum reduziert werden.

Es ist bereits das dritte Mal innerhalb weniger Tage, dass die österreichische Regierung drastische Maßnahmen zum Kampf gegen das Virus verkündet. Am Dienstag hatte Kurz zunächst Kontrollen an der Grenze zu Italien angeordnet, die seit Mittwoch durchgeführt werden. Seitdem ist die Einreise von Italien aus deutlich erschwert, am Brenner bildeten sich dadurch zeitweise kilometerlange Staus. 47 kleinere Grenzübergänge wurden inzwischen komplett geschlossen.

Darüber hinaus wurden Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 100 Teilnehmern und im Freien mit mehr als 500 Teilnehmern für die kommenden Wochen untersagt. Zahlreiche Konzerte und Aufführungen wurden daher abgesagt, die meisten Museen geschlossen und der Spielbetrieb etwa der Fußball-Bundesliga vorerst ausgesetzt.

So reagieren andere Reiseländer auf die Corona-Krise

  • USA: US-Präsident Donald Trump weitet die Reiseeinschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Europa aus. „Wir werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage aussetzen“, sagte Trump im Weißen Haus in einer Ansprache an die Nation. Die Maßnahme gilt nach Angaben des Weißen Hauses ab 23.59 Uhr am Freitag (4.59 Uhr MEZ am Samstag). Passagiere, deren Flug aus Europa vorher startet, dürfen demnach noch einreisen.
  • Thailand: Wegen des neuen Coronavirus fallen in Thailand bereits einige große Feste aus. Die bei Touristen beliebten Vollmondpartys auf der thailändischen Insel Koh Phangan sind bis auf weiteres abgesagt worden. Auch zum Songkran, Thailands großes Neujahrsfest Mitte April, mehren sich die Absagen. Zu Songkran gehören wilde Wasserschlachten. Die Provinz Phuket kündigte an, dass die Feier im Rotlichtviertel Patong ausfällt. Auch in anderen Teilen des Landes wurden Songkran-Events gestrichen.Das thailändische Gesundheitsministerium empfiehlt unter anderem Reisenden aus Deutschland eine freiwillige 14-tägige häusliche Quarantäne. Deutsche brauchen aber kein Gesundheitszeugnis, und Urlauber sind nicht verpflichtet in ihrem Hotelzimmer zu bleiben.
  • Schweiz: Im an Italien grenzenden Kanton Tessin werden neun kleinere Grenzübergänge wegen des Coronavirus geschlossen. Der Grenzverkehr soll nur noch über die größeren Übergänge möglich sein, teilte die zuständige Zollverwaltung mit.
  • Deutschland: Berlin untersagt alle Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern bis Ende der Osterferien Mitte April.
  • Indien: Indien hat alle Touristenvisa wegen des Coronavirus für einen Monat lang für ungültig erklärt. Nur Reisende, die bereits im Land sind, dürften weiter bleiben, hieß es aus dem indischen Gesundheitsministerium. Die Einreisesperre solle ab Freitag (13. März) vorerst bis zum 15. April dauern. Bereits am Tag davor hatte Indien für deutsche Staatsbürger eine noch strengere Einreisesperre verhängt und sämtliche Visa für ungültig erklärt. Das betrifft damit auch Geschäftsreisende und Deutsche mit Wohnsitz in Indien, die sich gerade nicht im Land aufhalten. Nur Visa von bereits nach Indien eingereisten Deutschen bleiben gültig.
  • Vietnam: Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Krise verlangt Vietnam von deutschen Reisenden wieder ein Visum Die vietnamesische Regierung habe am 9. März beschlossen, die Visafreiheit für deutsche Staatsangehörige vorübergehend auszusetzen, meldet das Auswärtige Amt (AA).Der genaue Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Beschlusses sei noch nicht bekanntgegeben worden, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land in Südostasien. Urlauber können im Internet laut AA ein elektronisches Visum für Vietnam beantragen. Die visumfreie Einreise für Deutsche bei Aufenthalten von maximal 14 Tagen sollte eigentlich bis mindestens 30. Juni 2021 gelten.
  • Tschechien: Reisende aus Deutschland, Österreich und anderen Risikostaaten dürfen nicht mehr nach Tschechien kommen. Das gelte aber nicht für diejenigen, die einen Wohnsitz in Tschechien hätten, sagt Innenminister Jan Hamacek. Tschechische Bürger, die im benachbarten Ausland arbeiteten, dürften weiterhin die Grenze überqueren. Ansonsten seien Reisen in Risikogebiete verboten. Außerdem untersagt die Regierung öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmern. Nach 20.00 Uhr dürfen sich keine Gäste mehr in Restaurants aufhalten.
  • Polen: An den vier Autobahn-Grenzpunkten zu Deutschland (A 4, A 11, A 12, A 15) soll die Temperatur von Menschen kontrolliert werden, die in Reisebussen und Minibussen mit mehr als acht Personen unterwegs sind. Eine Ausweitung der Kontrollen auf weitere Grenzpunkte sowie auf internationale Fernzüge und Häfen sei geplant.
  • Zypern: Wer von Deutschland nach Zypern reist, muss damit rechnen, dass er wegen des Coronavirus 14 Tage in Quarantäne verbringen muss. Israel: Von 12. März an dürfen keine Touristen mehr einreisen – es sei denn, sie können glaubhaft beweisen, dass sie sich für 14 Tage in Quarantäne begeben können. Dies gilt zunächst zwei Wochen. Die Ausreise soll Touristen binnen weniger Tage ermöglicht werden. Sie sollen aber nach dpa-Informationen nicht gezwungen werden, das Land zu verlassen, wenn sie bleiben wollen.
  • China: Für Reisende aus Deutschland gibt es bisher keine grundsätzliche Quarantäne-Pflicht. Das Auswärtige Amt schreibt jedoch, dass nach der Einreise nach China damit gerechnet werden müsse. Die Entscheidung über Isolationsmaßnahmen wird von unterschiedlichen Behörden auf verschiedenen Ebenen getroffen und kann sich auch innerhalb einer Stadt unterscheiden. In der Sonderverwaltungszone Macao etwa müssen sich Reisende, die sich in den letzten 14 Tagen in Deutschland aufgehalten haben, zwei Wochen lang medizinisch überwachen lassen.
  • Russland: Wer aus Deutschland nach Moskau einreist, muss selbstständig eine zweiwöchige Quarantäne durchführen. Nach der Ankunft in der russischen Hauptstadt sollen Reisende sich bei einer Hotline melden. Die Bestimmungen gelten bislang nur für Moskau.
  • Jordanien: Mit Beginn der kommenden Woche (16.3.) dürfen Deutsche, Franzosen und Spanier nicht mehr ins Königreich reisen – und Jordanier diese Länder vorerst nicht mehr besuchen.
  • Kasachstan: Von Donnerstag (12.3.) an ist für Ausländer aus Deutschland, Spanien und Frankreich die Einreise in die Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien verboten. Kasachische Bürger, die aus diesen Ländern einreisen, müssen in eine zweiwöchige Quarantäne.
  • Bhutan: Das Königreich im östlichen Himalaya hat allen ausländischen Touristen vorerst die Einreise untersagt, nachdem ein US-Amerikaner positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurde. Es war der erste bestätigte Fall in Bhutan.
  • Nepal: Das asiatische Land vergibt ab Dienstag keine Visa mehr für Deutsche direkt bei der Ankunft. Vor ihrer Abreise müssen die sich bei der nepalesischen Botschaft um ein Visum bewerben und der Bewerbung einen negativen Covid-19-Test beilegen. Aus Furcht vor dem Coronavirus lässt Nepal Bergsteiger nicht mehr auf den Mount Everest. Sämtliche Gipfelexpeditionen zwischen März und Mai seien ausgesetzt worden, teilt Tourismusminister Yogesh Bhattarai mit.
  • El Salvador: Alle Reisenden, die sich in den 30 Tagen vor Ankunft in Deutschland aufgehalten haben, dürfen derzeit nicht in das Land in Zentralamerika einreisen. Das gilt auch für Transit-Passagiere.
  • Jamaika: Urlauber aus Deutschland dürfen wegen des Coronavirus nicht mehr ins Land. Unter anderem aus Deutschland wird Reisenden ab 12. März ausnahmslos die Einreise verweigert, wie das Jamaica Tourist Board mitteilt.
  • Maldediven: Zwei Resort-Inseln sowie eine von Einheimischen bewohnte Insel dürfen wegen einiger Verdachtsfälle vorübergehend weder betreten noch verlassen werden.
  • Uganda: Reisende aus Deutschland müssen sich im ostafrikanischen Land zwei Wochen in Selbst-Quarantäne begeben. Wer sich nicht daran hält, wird zwangsweise in eine institutionelle Quarantäne eingewiesen.
  • Liberia: Für Einreisende aus Deutschland ist eine 14-tägige Quarantäne in einem staatlichen Beobachtungszentrum des westafrikanischen Landes vorgesehen.
  • Kiribati, Marshallinseln und Samoa: Die pazifischen Inselstaaten haben ein Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland verhängt.
  • Republik Moldau: Ausländische Flugpassagiere, die aus vom Coronavirus betroffenen Ländern kommen, dürfen nicht mehr einreisen.
  • Serbien: Das Land verbietet vorerst die Einreise aus Italien, der Schweiz, Südkorea, dem Iran und einzelnen chinesischen Provinzen.
  • Hongkong: Hongkong hat nach Angaben des französischen Konsulats ab Freitag (13. März) für Besucher aus Nordrhein-Westfalen, Teilen Japans und Frankreichs sowie für alle Besucher aus Italien eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet.
  • Ungarn: Das Land stellt den öffentlichen Verkehr in die Nachbarländer Österreich und Slowenien ein. Reisenden aus Italien, China, Südkorea und dem Iran sei zudem die Einreise verboten, erklärte Kanzleramtsminister Gergely Gulyas vor der Presse.
  • Estland: In Estland müssen sich Reisende aus Italien, China, Iran, Südkorea, Japan und Singapur sowie aus Teilen Deutschlands, Spaniens und Frankreichs zwei Wochen in Quarantäne begeben, wie die Regierung ankündigt.
  • Singapur: Singapur erlässt ein Einreiseverbot für Passagiere, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Deutschland, Italien, Spanien oder Frankreich aufgehalten haben. Das Gesundheitsministerium ruft zudem dazu auf, auf alle nicht notwendigen Reisen in diese Länder zu verzichten. Außerdem wird der Hafen für Kreuzfahrtschiffe geschlossen.
  • Irak: Reisende aus Deutschland werden vorerst nicht mehr in den Irak gelassen. Auch für Katar ordnet das Gesundheitsministerium ein entsprechendes Verbot an. Insgesamt dürfen damit bereits Reisende aus 13 Ländern nicht mehr in den Irak.
  • Malta: Die Regierung von Malta hat alle Luft- und Seereisen von und nach Frankreich, Spanien, der Schweiz und Deutschland eingestellt. Ab sofort unterliegen Personen, die aus diesen Ländern nach Malta einreisen, einer 14-tägigen Quarantänepflicht. Für aus Deutschland gekommene Urlauber, die sich derzeit auf Malta aufhalten und deren Rückflüge abgesagt wurden, gilt Folgendes: Betroffene werden gebeten, der Deutschen Botschaft in Malta über die E-Mail-Adresse info@valletta.diplo.de ihre Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Nr. des Reisepasses oder Personalausweises, Tel.-Nr., E-Mail, Aufenthaltsort in Malta, Wohnsitz in Deutschland) sowie das ursprünglich geplante Rückflugdatum mitzuteilen und sicherzustellen, dass sie erreichbar sind. Näheres dazu finden Betroffene unter der Website der Deutschen Botschaft in Malta. Wer eine Reise nach Malta nach dem 12. März 2020 gebucht hat, wird gebeten, sich mit seinem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Reisende in den betroffenen Ländern, die einen Flug nach Malta gebucht haben, sollen ihre Fluggesellschaft kontaktieren.
  • Spanien: Kreuzfahrtschiffe dürfen in den kommenden Tagen nicht mehr in Spanien anlegen, berichtet u. a. die „Mallorca Zeitung“. Das Verbot gelte für sämtliche spanische Häfen, und zwar ab Freitag (13. März) bis vorerst 26. März.

Da sich die Lage rund um das Coronavirus rasch weiterentwickelt, rät das Auswärtige Amt Reisenden aus Deutschland, sich vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat ihres Reiselandes über mögliche aktuelle Einreisebeschränkungen zu informieren.

Überwachung an Flughäfen

Wegen des Coronavirus SARS-CoV-2 müssen Reisende auf internationalen Flughäfen mit erhöhten Überwachungsmaßnahmen bezüglich Fieber sowie gegebenenfalls der Verhängung von Quarantäne rechnen, wie das Auswärtige Amt mitteilt. Auch komme es wegen Erkrankungen und Verdachtsfällen vermehrt zu Einschränkungen im internationalen Flugverkehr. Die WHO arbeitet mit der International Air Transport Association (IATA) zusammen, auf deren Webseite sämtliche Reisebeschränkungen abgerufen werden können.

Was nutzen Handschuhe und Atemschutzmasken auf Reisen?

Aus Sorge vor dem neuen Coronavirus greifen Reisende mitunter zu skurrilen Schutzmaßnahmen, die allerdings oft wirkungslos sind. So sind zum Beispiel Handschuhe aus Baumwolle etwa auf einem Kreuzfahrtschiff oder im Flieger nicht hilfreich. „Handschuhe nehmen alles auf, was Sie berühren“, erklärt Prof. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Berlin. Die Gefahr sei dann, dass man mit den Händen irgendwann ins Gesicht gehe. Wenn man schon Handschuhe trage, dann müsse man sie ständig wechseln, wie das etwa in Kliniken passiere – auf Reisen nicht praktikabel.

Auch Atemmasken aus Papier, die man teils an Flughäfen sieht, seien für den eigenen Schutz nicht effektiv, betont der Reisemediziner. Es bringe nur etwas, wenn ein Infizierter eine Maske trage.

Sich auf einer Reise vor Corona zu schützen, sei nicht so einfach, da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt, so Jelinek. Er rät: Abstand halten, falls möglich – was etwa im Flugzeug aber nicht unbedingt funktioniert. Darüber hinaus sei regelmäßiges Händewaschen sehr wichtig. „Viel mehr kann man nicht tun.“

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Bergwerk-Abenteuer im Harz https://www.deutschlandreise24.com/bergwerk-abenteuer-im-harz/ Wed, 15 Jan 2020 07:54:50 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=592 Zusammenfassung: Führungen durch Bergwerke gibt es so einige. Im Harz lockt eine Tour für Hartgesottene – durch knietiefes Wasser und auf allen Vieren durch enge Gänge. An einer Stelle sind sogar Boote nötig. Inhaltsverzeichnis Tief, tief unten Harte Arbeit, starker Glaube Feuchtigkeit im Nacken Ein besonderes Farbenspiel Im Boot durch die Dunkelheit Die Geschichte des […]

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Zusammenfassung: Führungen durch Bergwerke gibt es so einige. Im Harz lockt eine Tour für Hartgesottene – durch knietiefes Wasser und auf allen Vieren durch enge Gänge. An einer Stelle sind sogar Boote nötig.

Inhaltsverzeichnis

Tief, tief unten

Sanft gleitet der Förderkorb den Schacht hinunter. Die Grube empfängt die zehn Besucher bei angenehmen 14 Grad. Lampen an den Felswänden verbreiten schwachen Lichtschein. „Einen Teil der Strecke werden wir auch im Paddelboot fahren“, stimmt Gästeführer Thomas Wäsche die Abenteurer auf die rund fünfstündige Tour ein. „Wir sind jetzt in etwa 283 Metern Tiefe.“

Seit etwa 20 Jahren bietet das Museum Erlebniszentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode im Südharz längere Exkursionen unter Tage an. Diese spezielle Tour gibt es erst seit kurzer Zeit.

Harte Arbeit, starker Glaube

Jeder in der Gruppe trägt einen Helm mit Grubenlicht und eine Wathose. Auch Pfarrer Klemens Niemann vom evangelischen Pfarramt Sangerhausen, ganz in der Nähe. „Bei mir in der Gemeinde gibt es viele ehemalige Bergleute. Für mich ist das eine andere Welt. Um sie besser zu verstehen, möchte ich ihren Arbeitsort erleben“, sagt er. „Die Bergmänner sind sehr fromm, wenn man unter Tage ist, muss man einfach einen starken Glauben haben.“

Eine Puppe demonstriert den Arbeitsplatz eines Bergmanns vor über 130 Jahren. Die Kupfererzbrocken kamen auf einen flachen Wagen, „Hunt“ genannt. 14-jährige Lehrlinge, sogenannte Treckejungen, zogen ihn per Strick am Fuß angebunden durch die Strecken. „Die Jungs mussten 10 bis 15 Mal am Tag diese zentnerschweren Hunde zur Verladestation ziehen“, sagt Wäsche.

Feuchtigkeit im Nacken

Nur die Grubenlampen auf den Köpfen der Besucher und Taschenlampen schaffen Licht mitten im Stockdunkeln. Der Untergrund ist schlammig. Die Helme stoßen immer wieder gegen die Decke des Ganges. Das Wasser läuft von der Decke in Strömen herab. „Die Wasseraustritte bezeichnet der Bergmann als Traufen“, erklärt Wäsche. Auch der Boden ist jetzt von strömenden Wasserrinnen durchzogen. Wer eine alte Regenjacke zu Hause eingepackt hat, ist im Vorteil.

Ein besonderes Farbenspiel

Der Mut wird belohnt. Die kargen Wände sind mit einzigartigen, ineinanderfließenden Farben überzogen und lassen die Besucher erstaunen. Die Farbpalette reicht von kräftigen Brauntönen über Weiß, Grün, Türkis, Blau und Schwarz. „Das ist unser „Grünes Gewölbe“, und es ist sicherer als das in Dresden“, sagt der Gästeführer in Anspielung auf den Juwelendiebstahl in der sächsischen Landeshauptstadt. Seit der Schacht 1885 aufgegeben wurde, löste das permanent fließende Wasser in kurzer Zeit Mineralien aus dem Kalkgestein, die sich als Kruste über die Wände legten.

Der Weg bleibt feucht, weil das Wasser ununterbrochen aus den Traufen läuft. Mittlerweile steht die Gruppe vor dem „Bremsberg“. Das ist eine abschüssige Strecke. „Hier rollten die mit Erz beladenen Wagen nach unten zum Hauptstollen, gleichzeitig zog ihr Gewicht auf der Gegenspur leere Wagen nach oben. Das war eine Transporterleichterung ohne Maschinenkraft“, erklärt Wäsche. Die Anlage samt Transportwagen ist nicht mehr vorhanden. Heute ist der Hang bequem begehbar.

Im Boot durch die Dunkelheit

Es folgt ein besonderer Abschnitt. Auf ein paar Metern liegen noch Stahlgitterroste, doch dann stehen alle im Wasser. Bis zum Grund ist es etwa einen halben Meter tief, zum Glück halten die Wathosen dicht. Hier liegen vier Paddelboote. Mit Hilfe der Paddel und mit der leichten Strömung geht es zügig auf dem schmalen Wasserweg voran.

Nach etwa 350 Metern geht es wieder aus den Booten heraus ins knietiefe Wasser. Es wird eng. „Wer glaubt, es nicht zu schaffen, kann hier warten, bis wir zurückkommen“, sagt Wäsche. Keiner will zurückbleiben. Der Gästeführer gibt Knieschützer aus.

Der Weg ist an dieser Stelle nur knapp 60 Zentimeter hoch. Auf allen Vieren kriechend geht es im Grubengang voran. Immer wieder berührt der Rücken die Decke. Endlich, das Ende des Kriechweges ist erreicht. Ein Hohlraum sorgt für Entspannung.

Die Geschichte des Bergbaus

Die ersten Bergleute begannen im Mansfelder Land vor rund 800 Jahren nach Kupfererz zu graben. Das Flöz, die kupferhaltige Gesteinsschicht, zog sich 42 Kilometer durch das Gebiet am Harzrand entlang, fällt flach in die Tiefe ein und entstand vor etwa 257 Millionen Jahren. Am Anfang wurde das Kupfererz von der Erdoberfläche gesammelt und später aus zwei bis drei Meter Tiefe im Tagebau gefördert. Ab dem Jahr 1750 wurde intensiv Bergbau betrieben. Insgesamt wurden aus dem Erz des Gebietes rund 2,6 Millionen Tonnen Kupfer und 14.213 Tonnen Silber gewonnen.

Allein zwischen 1951 und 1990 kamen rund 820.000 Tonnen Kupfer zusammen. Außerdem waren im Kupfererz in geringen Anteilen 52 weitere Metalle enthalten, darunter Silber, Zink, Blei und Gold. „Zum Schluss war das Mansfelder Revier der größte Silberproduzent Europas“, sagt Wäsche. Im August 1990 war mit dem Kupfererzabbau Schluss.

Vom Jahrhunderte langen Bergbau in der Region sind riesige, kegelförmige Abraumhalden geblieben. Rund 1.300 Schächte durchziehen die Landschaft. Der Röhrigschacht bei Wettelrode wurde Schaubergwerk. Hier steht das älteste noch im Betrieb befindliche stählerne Schachtfördergerüst Deutschlands von 1888.

Zum Abschluss sitzt die Gruppe in rund 300 Metern Tiefe bei einem herzhaften Bergarbeiter-Essen zusammen – mit Fettbroten, Kaffee und Grubenschnaps.

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Uhren und ihre Macht https://www.deutschlandreise24.com/uhren-und-ihre-macht/ Thu, 12 Dec 2019 07:24:04 +0000 https://www.deutschlandreise24.com/?p=579 Eine Uhr berichtet viel über ihren Träger. Sie sorgt dafür, dass man einen guten Eindruck hinterlässt. Zudem berichtet eine Uhr über den Geschmack des Trägers. Duch die Geschichte hat sich die Uhr von einem Produkt mit Funktion zu einem modischen Accessoire entwickelt. Dieses Produkt sorgt heute für viel Auffsehen und ist eine der schönsten Geschenkideen […]

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Eine Uhr berichtet viel über ihren Träger. Sie sorgt dafür, dass man einen guten Eindruck hinterlässt. Zudem berichtet eine Uhr über den Geschmack des Trägers. Duch die Geschichte hat sich die Uhr von einem Produkt mit Funktion zu einem modischen Accessoire entwickelt. Dieses Produkt sorgt heute für viel Auffsehen und ist eine der schönsten Geschenkideen für jeden Anlass. Die Uhren zeigen eine gewisse Macht, wenn es um die Damen geht. Sie sorgen dafür, dass der Herr als eleganter Mann wirkt.

Replica Uhren sind gefragt

Markenuhren sind ein kostenspieliges Interesse, dass sich nicht jeder leisten kann. Zum Glück gibt es neben den Markenuhren, auch Replicas, die sich am Hangelenk sehen lassen können. Die Replicas sind Kopien der Markenuhren, die sich bei dem Betrachten von dem Original nicht unterscheiden. Im Gegensatz zu einer Originaluhr kostet die Replica bis zu 60 % weniger des Kaufpreises einer Markenuhr. Diese Tatsache sorgt dafür, dass sich immr mehr Leute für eine Replica entscheiden. Heute sind die Replica Uhren nicht nur wegen dem niedrigen Preis gefragt. Die Technologie in Hong Kong sorgt dafür, dass solche Uhren makellos aussehen. Das Aussehen dieser Uhren lässt nicht erahnen, dass es sich um eine Replica handelt. Somit kann man eine „Markenuhr“ am Hangelenk tragen, ohne dass jemand merkt, dass es sich um eine Replica Uhr handelt.

Wo kann ich eine Replica Uhr kaufen?

Die Replicas werden online bestellt. Das ist eine praktische Möglichkeit ein Produkt zu kaufen, ohne, dass man das Haus verlassen muss. In nur wenigen Klicks kann man sich jedes Modell der Reolicas im Replica Shop anschauen und die einzelnen Modell untereinander vergleichen. Ein Replica Uhren Shop bietet den Besuchern einen Überblick über die gängigsten Markenuhren. Dort können sich die potenziellen Käufer neben den Fotos auch die technischen Details zu jedem einzelnen Modell anschauen. Per Mausklick wird die jeweilige Uhr in den Warenkorb gelegt. Bei dem Betrachten des Preises merkt man, dass es sich nicht um eine Originaluhr handelt. Was bietet eine Replica Uhr? Eine Replica bietet für den potenziellen Käufer zahlreiche Vorteile. Wie schon erwähnt, kostet die Replica sehr wenig, was einen Kauf für eine breitere Kundenmasse ermöglicht. Die hochwertige Verarbeitung der Uhr ermöglicht ein langes und sorgenloses Tragen. Somit wird die Uhr zu einem langlebigen Produkt, dass man gerne tragen möchte. In der Praxis zeigen sich die Replicas als Uhren, die perfekt eine Originaluhr imitieren. Man sieht dieser Uhr nicht an, dass es sich um eine Kopie handelt. Somit kann man bei den Kollegen Neid hervorrufen und sich im besten Licht zeigen. Die Uhren aus dem Replica Uhren Shop sehen teuer, elegant und vor allem echt aus. Das sind die wichtigsten Gründe, warum man doch einer Replica die Chance geben sollte.

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